Unser Spielekoffer aus vier DaFWEBKON-Spieleabenden

Zur Einstimmung auf die XVI. DaFWEBKON 2027 „Wenn aus Spielen Deutsch lernen wird“ haben wir uns im Oktober 2026 zu vier informellen Spieleabenden getroffen.

Vier Sonntagabende. Jede Menge Spiele. Und eine Erkenntnis: Manchmal braucht ein gutes Sprachlernspiel nicht mehr als einen Ball, ein Blatt Papier oder zwei verbotene Wörter.

Die Idee war einfach: Wir wollten nicht nur über Spiele im Deutschunterricht reden, sondern Spiele teilen, erklären, ausprobieren und weiterentwickeln.

Und dabei entstand nach und nach ein ziemlich großer Spielekoffer.


4. Oktober: Was spielt ihr eigentlich im Deutschunterricht?

Beim ersten Treffen waren wir rund 35 Deutschlehrende.

Wir begannen mit Kennenlernspielen und Icebreakern und sammelten anschließend alles, was in unseren Unterrichtsräumen so gespielt wird: analog, digital, mit Bewegung, mit Grammatik, zum Sprechen oder einfach für fünf Minuten zwischendurch.

Dabei wurde schnell klar:

Ein Spiel muss nicht kompliziert sein.

Drei-/Viereck der Gemeinsamkeiten

So geht’s:
Drei oder vier Lernende bilden eine Gruppe und zeichnen ein Dreieck bzw. Viereck auf ein Blatt. Nun suchen sie im Gespräch Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Gemeinsamkeiten kommen in die Mitte, individuelle Merkmale an die jeweiligen Ecken.

Das kann sprachlich geübt werden:
Fragen stellen, über sich sprechen, Gemeinsamkeiten ausdrücken und auf andere reagieren.


Du bist eine Zeitung

So geht’s:
Eine einzige Frage genügt:

„Stell dir vor, du bist heute eine Zeitung. Was wäre deine Schlagzeile?“

Jede Person formuliert ihre persönliche Schlagzeile des Tages.

Das kann sprachlich geübt werden:
Erlebnisse erzählen, Gefühle ausdrücken, Informationen zusammenfassen, spontanes Sprechen.


Namens-Ballspiel

So geht’s:
Ein Ball wird durch die Gruppe geworfen.

Runde 1: Beim Werfen sagt man den eigenen Namen.
Runde 2: Man sagt den Namen der Person, zu der man wirft.
Runde 3: Man nennt die Person, zu der der oder die Fänger als Nächstes werfen soll.

Spätestens in Runde drei wird es ziemlich lustig.

Das kann sprachlich geübt werden:
Hörverstehen, Namen, Reaktion und Konzentration.


Vokabelspiel mit Musik und bunten Stiften

So geht’s:
An der Tafel stehen deutsche Wörter. Mehrere verschiedenfarbige Whiteboard-Stifte werden zu Musik durch die Klasse gereicht.

Stoppt die Musik, laufen diejenigen mit einem Stift zur Tafel. Die Lehrkraft nennt beispielsweise ein englisches Wort und die Lernenden markieren möglichst schnell das passende deutsche Wort.

Das Interessante: Eigentlich gibt es gar keine Teams. Trotzdem beginnen die Lernenden irgendwann, ihre jeweilige Stiftfarbe anzufeuern:

„Rot braucht noch einen Punkt!“

Das kann sprachlich geübt werden:
Wortschatz, Wortbedeutungen, schnelle Zuordnung und Hörverstehen.


Wörter pflücken

So geht’s:
Wörter oder Bilder aus einem Lied werden im Raum aufgehängt. Dann läuft die Musik.

Sobald ein Wort im Lied zu hören ist, müssen die Lernenden das entsprechende Wort von der Wand „pflücken“.

Wer am Ende die meisten Wörter gesammelt hat, gewinnt.

Das kann sprachlich geübt werden:
Hörverstehen, Wortschatz und schnelle Reaktion.


Ja–Nein-Spiel

Zwei kleine Wörter werden plötzlich verboten: JA und NEIN.

So geht’s:
Zwei Personen stellen sich gegenseitig Fragen und versuchen, die andere Person dazu zu bringen, „Ja“ oder „Nein“ zu sagen.

Eine Fangfrage wäre beispielsweise:

„Du bist doch jetzt im Deutschunterricht, oder?“

Fortgeschrittene Lernende entwickeln schnell Alternativen:

„Natürlich.“
„Das stimmt.“
„Auf keinen Fall.“
„Davon gehe ich aus.“

Das kann sprachlich geübt werden:
Fragen stellen, alternative Antworten finden, Sprachstrategien und spontanes Sprechen.

Das Spiel eignet sich auch sehr gut als kurzer Brain Break.


Oma – Jäger – Tiger

Eine Gruppenvariante von Stein–Papier–Schere.

So geht’s:
Zwei Gruppen entscheiden heimlich, welche Figur sie darstellen wollen: Oma, Jäger oder Tiger.

Für jede Figur wird eine Bewegung vereinbart. Dann stehen sich die Gruppen gegenüber und auf „Eins, zwei, los!“ stellen beide Gruppen gleichzeitig ihre Figur dar.

Das kann sprachlich geübt werden:
Wortschatz, Hörverstehen und schnelle Reaktion.


MMA mit deutschen Komposita

MMA stand bei diesem Spiel scherzhaft für „Mixed Martial Arts“. Tatsächlich handelt es sich um eine Art Activity mit herrlich langen deutschen Komposita.

So geht’s:
Die Lernenden sammeln Wörter wie „Wundstarrkrampfimpfung“ oder „Schienenersatzverkehr“.

Dann müssen die Begriffe erklärt, gezeichnet oder pantomimisch dargestellt werden.

Das kann sprachlich geübt werden:
Komposita, Wortschatz, Umschreibungen und spontanes Sprechen.


11. Oktober: Escape the (Class)Room!

Nach dem ersten Spieleabend wollten wir genauer wissen:

Wie funktionieren eigentlich Escape Rooms im Deutschunterricht?

Also wurde am zweiten Sonntag nicht nur darüber gesprochen – wir spielten.

Wir probierten verschiedene Escape Games aus, darunter das Österreich-Spiel von Urs Luger ‚Das Geheimnis der Hofburg‘ und unterschiedliche Genially-Vorlagen.

Anschließend tauschten wir uns darüber aus: Welche Spiele haben uns gepackt? Welche waren eher langweilig? Wann versteht man intuitiv, was zu tun ist – und wann nicht?

    Danach gab es einen kurzen Blick hinter die Kulissen von Genially: Wie baut man selbst einen kleinen Escape Room?

    Die Herausforderung für die folgende Woche lautete schließlich:

    Wer traut sich, selbst einen kleinen Escape Room zu erstellen?

    Drei oder vier Folien würden vollkommen ausreichen.

    Einige Teilnehmende nahmen die Herausforderung an.

    Wer selbst experimentieren möchte, findet bei Genially inzwischen zahlreiche Vorlagen für digitale Escape Rooms und Breakouts, darunter auch Varianten speziell für den Bildungsbereich.

    Tool-Tipp: Genially – Escape-Room-Vorlagen


    18. Oktober: Unsere eigenen Escape Rooms

    Eine Woche später waren die ersten selbst gebauten Spiele da.

    Unter anderem entstanden (zum Teil unvollendete):

    Katis Krankenhaus-Anamnese Escape Game
    Irmis „Der chaotische Lehrer“
    Veronicas „Lichtmess“
    Heikes „Notruf“

    Wir spielten einige davon gemeinsam durch.

    Danach kam die zweite Herausforderung des Abends:

    Spiele, die fast keine Vorbereitung brauchen

    Denn Spiele sind toll. Aber wer hat vor jeder Unterrichtsstunde zwei Stunden Zeit, Karten auszuschneiden, Materialien zu laminieren oder digitale Spiele zu programmieren?

    Also sammelten wir Spiele, bei denen man im Idealfall einfach sagen kann:

    „Los geht’s!“


    Montagsmaler und Pantomime

    So geht’s:
    Eine Person zeichnet einen Begriff an die Tafel oder stellt ihn pantomimisch dar. Die anderen raten.

    Die Wörter müssen nicht vorbereitet werden. Man kann einfach den Wortschatz aus der aktuellen Unterrichtsstunde verwenden.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Wortschatz, Umschreibungen und spontanes Sprechen.


    Schneeballschlacht

    So geht’s:
    Fragen oder Aufgaben werden auf kleine Zettel geschrieben. Dann werden die Zettel zusammengeknüllt und als „Schneebälle“ durch den Raum geworfen.

    Danach nimmt jede Person einen Papierball, öffnet ihn und beantwortet die Frage.

    Noch weniger Vorbereitung entsteht, wenn die Lernenden die Fragen selbst schreiben.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Je nach Aufgabenstellung Wortschatz, Grammatik, freies Sprechen oder Prüfungsfragen.


    Das lebendige Zimmer

    Hier wird Grammatik körperlich.

    So geht’s:
    Die Lernenden werden selbst zu Möbelstücken und Gegenständen: Lampe, Tisch, Stuhl oder Schreibtisch.

    Eine Person beschreibt:

    „Die Lampe steht neben dem Fenster.“

    Dann wird umgebaut:

    „Ich stelle die Lampe neben den Schreibtisch.“

    Und die „Lampe“ bewegt sich tatsächlich.

    Beim Spieleabend wurde sogar von einer „Lampe“ erzählt, die mit ihren Armen einen Lampenschirm darstellte und sich durch Ziehen an einer imaginären Schnur an- und ausschalten ließ.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Wechselpräpositionen, Wo? + Dativ, Wohin? + Akkusativ und Raumwortschatz.


    Wer …? – das Online-Kamera-Spiel

    So geht’s:
    Alle decken ihre Kamera mit einem Blatt Papier ab.

    Dann kommen Fragen:

    „Wer trägt eine Brille?“
    „Wer hat Haustiere?“
    „Wer spricht mehr als zwei Sprachen?“

    Wer mit „Ja“ antworten kann, nimmt das Papier von der Kamera.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Fragen, Hörverstehen, persönliche Informationen und Kennenlernen.


    Verrückte Sätze – das Faltspiel

    So geht’s:
    Ein Blatt wird gefaltet. Jede Person schreibt einen Bestandteil eines Satzes, ohne zu sehen, was vorher geschrieben wurde.

    Zum Beispiel:

    Subjekt – Verb – Dativobjekt – Akkusativobjekt.

    Dann wird aufgefaltet. Aus den zufällig entstandenen Wörtern müssen grammatisch korrekte und häufig ziemlich verrückte Sätze gebaut werden.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Satzbau, Kasus, Grammatik und Kreativität.


    Leider – zum Glück

    Ein Impro-Spiel, das sehr schnell eine Eigendynamik entwickelt.

    So geht’s:
    Eine Geschichte wird reihum weitererzählt:

    „Leider regnet es heute.“

    „Zum Glück habe ich einen Regenschirm.“

    „Leider ist mein Regenschirm kaputt.“

    „Zum Glück …“

    Die Geschichte wird mit jeder Runde ein bisschen verrückter.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Spontanes Sprechen, Satzverknüpfungen, Erzählen und Perspektivwechsel.


    Gegenstände holen und zeigen

    Besonders einfach funktioniert dieses Spiel online.

    So geht’s:
    Eine Person gibt einen Auftrag:

    „Holt etwas Grünes!“

    Alle verschwinden kurz und tauchen mit einem passenden Gegenstand wieder vor der Kamera auf.

    Oder:

    „Holt etwas, das mit B beginnt!“

    Fortgeschrittene können anschließend ihren Gegenstand beschreiben, ihre Wahl begründen oder eine Geschichte dazu erzählen.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Wortschatz, Beschreiben, Begründen und Erzählen.


    Flaschendrehen mit Imperativ

    So geht’s:
    Eine Flasche liegt in der Mitte und wird gedreht.

    Wer ausgewählt wird, bekommt einen Auftrag:

    „Geh wie ein Roboter!“
    „Hüpf wie ein Frosch!“

    Die Lernenden können die Aufgaben selbst erfinden.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Imperativ, Wortschatz, Hörverstehen und Aussprache.

    Online lässt sich die Flasche durch ein digitales Glücksrad ersetzen. In unserer Sammlung wurde beispielsweise das Glücksrad von Wordwall als Möglichkeit genannt.

    Tool-Tipp: Wordwall bietet neben Glücksrädern auch verschiedene Quiz- und Spielformate; in unserem Spieleabend wurden unter anderem Roulette, Multiple Choice und „Open the Box“ genannt.


    Standbilder und Museumsbesuch

    So geht’s:
    Eine Gruppe baut aus ihren Körpern ein ungewöhnliches Standbild.

    Eine andere Person übernimmt die Rolle der Museumsführung:

    „In der Mitte sehen wir …“
    „Links daneben steht …“
    „Die Person trägt …“

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Bildbeschreibung, Präpositionen, Ortsangaben und Wortschatz.


    Pokerface

    So geht’s:
    Alle stehen im Kreis und wiederholen Wörter.

    Die wichtigste Regel:

    Nicht lachen!

    Wer lachen muss, dreht beispielsweise eine kleine Runde und kommt anschließend wieder zurück.

    Das klingt einfach. Ist es nicht.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Aussprache, Wortschatz und Konzentration.


    25. Oktober: Top Ten in den Kleingruppen

    Beim vierten Spieleabend wurde vor allem in kleinen Gruppen gespielt und ausprobiert.

    Eine Gruppe spielte Top Ten, ein sehr schönes Kommunikationsspiel.

    So geht’s:
    Bis zu zehn Personen bekommen geheim eine Zahl zwischen 1 und 10.

    Dann gibt es eine Frage mit einer Skala.

    Zum Beispiel:

    „Welches Haustier bringst du nach Hause?“

    1 bedeutet „total langweilig“, 10 bedeutet „extrem exotisch“.

    Alle geben eine Antwort, die ungefähr zu ihrer geheimen Zahl passt.

    Danach versucht die Gruppe gemeinsam herauszufinden:

    Wer hatte welche Zahl?

    Und genau dabei beginnt die eigentliche Kommunikation.

    Online funktioniert das ebenfalls: Die Spielleitung kann die geheimen Zahlen per Privatchat verschicken. In Präsenz reichen Nummernkarten von 1 bis 10.

    Das kann sprachlich geübt werden:
    Argumentieren, Einschätzungen ausdrücken, Wortschatz, Diskutieren und kreatives Sprechen.


    Und was ist mit digitalen Spielen?

    Auch digitale Spiele gehörten zu unserem Spielekoffer.

    Kahoot wurde als Quizformat genutzt, bei dem schnelle richtige Antworten Punkte bringen und nach den Runden eine Rangliste entsteht. Blooket bringt zusätzliche Spielelemente hinein. Bei Jeopardy wählen Teams Kategorien und Punktwerte. Wordwall bietet verschiedene Spielformate für bestehende Aufgaben.

    Wer selbst ausprobieren möchte:

    Kahoot: Besonders für Quiz, Wiederholung und Wortschatz. Kahoot bietet inzwischen neben dem klassischen Editor auch KI-Unterstützung, mit der beispielsweise aus einem Thema, einer PDF oder einer Webseite Fragen erzeugt werden können.

    Blooket: Quizfragen werden mit unterschiedlichen Spielmechaniken verbunden.

    Wordwall: Geeignet, um Inhalte in verschiedene Spielformate wie Glücksrad, Quiz oder „Open the Box“ zu übertragen.

    LearningApps: Kleine interaktive Lernbausteine; bei unserem Spieleabend wurde unter anderem ein Pferderennen genannt.

    Genially: Besonders interessant für interaktive Spiele und Escape Rooms. Es gibt fertige Bildungs- und Escape-Room-Vorlagen, die angepasst werden können.


    Unser Spielekoffer ist voll – oder vielleicht doch nicht?

    Nach vier Sonntagen hatten wir eine erstaunliche Sammlung zusammen.

    Da waren Klassiker wie Bingo, UNO, Scrabble, Mensch ärgere dich nicht, Stadt–Land–Fluss und Montagsmaler.

    Dazu kamen digitale Spiele, Bewegungsspiele, Improspiele, Grammatikspiele, Escape Rooms und Spiele, die praktisch überhaupt kein Material brauchen.

    Dabei entstand vielleicht die wichtigste Erkenntnis unserer vier Abende:

    Wir müssen nicht für jedes Lernziel ein neues „Lernspiel“ erfinden.

    Manchmal reicht es, einem bekannten Spiel eine sprachliche Aufgabe zu geben.

    Bei UNO müssen Farbe und Zahl auf Deutsch genannt werden.

    Bei „Mensch ärgere dich nicht“ muss vor dem Würfeln eine Sprachaufgabe gelöst werden.

    Aus einem Wohnzimmer wird plötzlich eine Übung zu Wechselpräpositionen.

    Aus einer Schneeballschlacht wird Prüfungsvorbereitung.

    Und aus zwei verbotenen Wörtern – Ja und Nein – entsteht spontanes Sprechen.

    Ein gutes Sprachlernspiel bringt nicht nur Menschen zum Spielen.

    Es bringt Menschen zum Sprechen.

    Und genau darum geht es bei der nächsten DaFWEBKON:

    Wenn aus Spielen Deutschlernen wird

    Die XVI. DaFWEBKON findet vom 27.–29. Januar 2027 statt.

    Bis dahin gilt:

    Weiterspielen ausdrücklich erwünscht.

    Thema 2027: Wenn aus Spielen Deutsch lernen wird

    Von 27.-29. Januar 2027 wird die XVI. DaFWEBKON über die Bühne gehen.

    Schwerpunkte dieser Online-Konferenz werden Themen wie:

    * Gamification und Spiele im Deutschunterricht
    * Digitale Didaktik und praxisnahe Unterrichtsstrategien
    * KI-gestützte Lernspiele und Sprachlern-Apps
    * Ethik, Datenschutz und digitale Spielräume
    * Kulturelle Bildung und interaktive Lernwelten

    Entdecke, wie sich Deutschlernen durch spielerische Ansätze, digitale Tools und KI heute und in Zukunft gestalten lässt. Diskutiere mit Kolleginnen und Kollegen, wie Lernspiele, interaktive Formate und kulturelle Inhalte motivierend und effektiv im Unterricht eingesetzt werden können – praxisnah, interaktiv und global vernetzt. Expertinnen und Experten werden Fragen nach dem Einsatz von Technologie im spielbasierten Lernen, Chancen und Grenzen digitaler Spiele sowie nach der Rolle kultureller Vielfalt im digitalen Unterricht in den Fokus stellen.

    Wie immer wird ein abwechslungsreicher Mix aus Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden mit einer virtuellen Messe kombiniert, auf der Neuheiten und Trends der Branche präsentiert werden.

    Die Anmeldung zur Konferenz wird spätestens ab 2. Jan. 2027, sobald alle Workshops definiert sind, möglich sein. Aktuelle Informationen über unsere Angebote und Neuheiten zur DaFWEBKON erhältst du über den Newsletter. Zur Newsletter-Anmeldung.

    Feedback 2026

    2026 nahmen 189 Personen an der OnlineBefragung nach Abschluss der Konferenz teil. Besonders viele Teilnehmende haben sich diesmal auch noch explizit bedankt und bemerkt, dass sie auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein werden.

    Neben der permanent hohen Zufriedenheit mit der DaFWEBKON macht uns die Antwort auf die Frage: Werden Sie die DaFWEBKON weiterempfehlen? mit 4,84 von max. 5,0 Punkten besonders stolz.

    Im Folgenden einige Ergebnisse und Rückmeldungen:

    • Ihr habt Euch wieder einmal selbst übertroffen! Danke
    • Vielen Dank und wir sehen uns wieder!
    • Weiter so! Freue mich schon auf die nächste Konferenz!
    • Besten Dank fuer Ihre Muehe und harte Arbeit!
    • Weiter sooooo!
    • Vielen Dank für die tolle Organisation!
    • Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und tschüss bis nächstes Jahr!
    • Vielen herzlichsten Dank fuer die Moeglichkeit, an so tollem Event teilzunehmen
    • Herzlichen Dank fuer solche interessante Veranstaltung!
    • Vielen Dank für diese spannende DaFwebkon!
    • Vielen herzlichsten Dank ans Organsationsteam für die supertolle Gestaltung – eure Heidenarbeit hat sich gelohnt!!!, an Partner und alle Referent:innen, für inspirierende Beiträge, Tipps, Links und auch (digitale) Geschenke! Auch für den Zugang zu den Materialien nach der Konferenz!
    • Möchte mich herzlich bedanken. Tolle Arbeit. Werde auf jeden Fall wieder teilnehmen.
    • Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Vielen herzlichen Dank für die professionelle und engagierte Arbeit
    • Vielen Dank für die Organisation! Ich habe viele neue Ideen mitgenommen. Es war eine sehr bereichernde Konferenz.
    • Vielen Dank fuer das hervorragende Programm.
    • Ich konnte sehr viele spannende Dinge kennenlernen und bleibe durch euch up to date! Danke!
    • Die DaFWEBKON ist einer der Höhepunkte im Jahr. Danke an Euch alle.


    Noch ein paar Rückmeldungen:

    • Ich wollte nur so reinschnuppern und habe dann nach und nach alle Kurse und Verpflichtungen verschoben, um online sein zu können. Ich werde definitiv wiederkommen, diesmal aber vorbereitet, und freue mich schon darauf. Danke den Veranstalter*innen, was für eine Arbeit!
    • Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Jeder von uns hat etwas Neues und Wertvolles im Gehirn gespeichert. Herzlichen Dank!
    • Ich freue mich bereits auf die Teilnahme an der Konferenz im nächsten Jahr😉
      Alle Achtung! Ich gratuliere dem ganzen Team der Konferenz!
    • Ein tolles Team und eine tolle Arbeit. Gratulation!
    • Aber es war super interessant. Ich habe bereits manches Neue angewandt und meine erste KI-Generierte Unterrichtsvorbereitung gemacht.

    Videowettbewerb 2026 „Kultur, Klischees, und KI?!“

    Nadja Blust und ihr Team freut sich, euch zum spannenden Videowettbewerb 2026 einzuladen, der unter dem inspirierenden Motto steht:

     ✨ „Kultur kann man nicht prompten – sie muss gelebt werden!“.

    In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz zunehmend unseren Alltag durchdringt, wollen wir den Fokus auf die lebendige und einzigartige Vielfalt unserer Kulturen legen.

    Eurer kreativen Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.

    Ob Dokumentation, Kurzfilm oder Animation – zeigt uns, wie Kultur und Klischees in einer von KI geprägten Welt bestehen und was es bedeutet, sie aktiv zu leben. Lasst uns durch eure Beiträge die vielen Facetten von Tradition, Innovation und Identität entdecken.

    Die besten Einreichungen werden nicht nur mit tollen Preisen belohnt, sondern auch auf der internationalen Konferenz für Deutschlehrende DaFWEBKON im Januar 2026 präsentiert.

    Wie mitmachen?

    In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz unseren Alltag zunehmend prägt, wollen wir den Fokus auf die Vielfalt und Lebendigkeit menschlicher Kultur legen. Die KI gibt oft skurrile Tipps – aber die Wirklichkeit ist spannender!

    Teilnehmende zeigen in einem kurzen Video (1–3 Minuten):

    • wo KI im kulturellen Fettnäpfchen landet,
    • wie Humor, Mimik und Gestik die KI entlarven,
    • warum Kultur mehr ist als nur ein Prompt.

    Ziel ist es, mit Humor, Emotionen und Kreativität zu zeigen, wie Künstliche Intelligenz, Kultur und Gefühle miteinander verbunden sind.

    Das Video soll auf Deutsch (ggf. mit Untertiteln) zeigen:

    • – eine Szene, in der Kultur, Emotionen und KI aufeinandertreffen,
    • – eine kreative Lösung oder eine witzige Wendung,
    • – eure eigene kulturelle Erfahrung oder Sichtweise.

    Mögliche Formate: Sketch, Mockumentary, Rap-Video, Tagebuch-Vlog, Chat-Parodie oder Mini-Doku.

    Einsendeschluss: 15. Dezember 2025 (23:59 Uhr, MEZ)


    Weiterführende Informationen:

    Thema 2026: Deutsch zwischen Algorithmen und Kultur

    Von 28.-30. Jan. 2026 wird die XV. DaFWEBKON über die Bühne gehen.

    Schwerpunkte dieser Online-Konferenz werden Themen wie:

    • Kuturelle Heterogenität im KI-Zeitalter
    • Digitale Didaktik und Unterrichtspraxis
    • KI-gestützte Sprachlern-Tools
    • Ethik und Privatsphäre im digitalen Sprachunterricht
    • Kulturelle Bildung im digitalen Raum

    Entdecke, wie sich Sprachunterricht im Spannungsfeld von Algorithmen und Kultur heute und in Zukunft bewegt. Diskutiere mit Kolleginnen und Kollegen wie KI, digitale Tools und kulturelle Dimensionen des Spracherwerbs – praxisnah, interaktiv und global vernetzt. Expertinnen und Experten werden Fragen nach der Rolle von Technologie im Sprachlernprozess und dem Erhalt kultureller Vielfalt in den Fokus stellen.

    In bewährter Weise wird ein abwechslungsreicher Mix verschiedener Informations- und Austauschformate mit einer virtuellen Messe, bei der die Neuheiten der Branche vorgestellt werden, kombiniert.

    Die Anmeldung zur Konferenz wird spätestens ab 2.Jan. 2026, sobald alle Workshops definiert sind, möglich sein. Aktuelle Informationen über unsere Angebote und Neuheiten zur DaFWEBKON erhältst du über den Newsletter. Zur Newsletter-Anmeldung.

    KI erleben. Gemeinsam lernen..

    KI erleben

    Einladung zur Online-Workshopreihe: KI erleben – Künstliche Intelligenz trifft Sprachen

    Jeweils am ersten Dienstag im Monat, laden wir dich herzlich zu einem interaktiven Online-Workshop ein. Gemeinsam entdecken wir, wie Künstliche Intelligenz den Sprachunterricht kreativer, effizienter und individueller gestalten kann.

    Termine:
    3. Juni 2025, 1. Juli 2025, 5. August 2025, 2. Sep. 2025, 7. Okt. 2025 und 4. Nov. 2025 jeweils von 19:00 – 20:30 Uhr (MEZ), Einzeltermine – du kannst jederzeit einsteigen!

    Was erwartet dich?
    Wir arbeiten mit praxisnahen Beträgen aus dem DaFWEBKON- Fundus. Mit Tools wie ChatPDF, Text- und Bildgeneratoren und weiteren Anwendungen erkunden wir neue Perspektiven für den Unterricht – vom gezielten Prompting bis hin zu personalisierten Lernaufgaben.

    Methodik: Flipped Learning
    Vor dem Workshop erhältst du den Link zu einer Aufzeichnung der DaFWEBKON. Im Online-Workshop liegt der Fokus dann ganz auf dem praktischen Ausprobieren in Partner- und Gruppenarbeit. Anschließend tauschen wir unsere Erfahrungen im Plenum aus.

    Bringe deine Fragen mit und entdecke gemeinsam mit Kolleg:innen neue Wege für den Einsatz von KI im Sprachenlernen. KI-Vorkenntnisse sind nicht nötig – Anfänger:innen sind herzlich willkommen, aber eine Vorbereitung anhand der vorgeschlagenen Videos oder Tutorials sehr empfohlen.

    Zu den Ergebnissen der Umfrage „Welche KI bevorzugen Deutschlehrende“: https://dafwebkon.com/umfrage-2025-welche-ki-tools-bevorzugen-deutschlehrende/

    4. Nov. 2025 (Di), 19:00 – 20:30 Uhr – KI und Spiele

    Am Di 4. Nov. 2025 werden wir uns mit Möglichkeiten, KIs zur Erstellung von Spielen zu nutzen, beschäftigen. Zur Einstimmung haben wir eine DaFWEBKON-Aufzeichnung von Serge-Calvin Eke ausgewählt

    Zur Vorbereitung als Inspiration:

    Interaktive Spiele mit Chat-GPT von Serge-Calvin Eke (8 min)

    Wir werden wieder eine interessante Aufgabenstellung finden, und verschiedene KI Modelle, die wir bereits verwendet haben, einsetzen z.B.

    Das Wichtigste aus den letzten Workshops

    Nachbereitung: Zusammenfassung der Ergebnisse (Padlet)

    7. Oktober 2025 (Di), 19.00-20:30 Uhr MEZ, KI Prompting Werkstatt

    Die Aufgabe bestand darin, einen mehrteiligen Prompt zu erstellen, mit dem ein/e Deutschlernende/r der ein Pro- und Contra-Gespräch mit einer KI gezielt trainieren kann. Dazu wurden Prompts mit verschiedenen KI-Anbietern erstellt:

    Die Ergebnisse und Erkenntnisse sind im Padlet festgehalten.

    2. September 2025 (Di), 19:00 – 20:30 Uhr MEZ, KI und rezeptive Fähigkeiten

    Wir beschäftigten uns mit dem Lese- bzw. Hörverstehen. Wir haben uns anhand des Gedichtes „Die Ameisen“ von Joachim Ringelnatz uns verschiedene KI-Tools vorgenommen, um es zu didaktisieren, nämlich:

    Die Ergebnisse findest du im Padlet.

    5. August 2025 (Di), 19:00 – 20:30 Uhr MEZ, iDT Nachlese zum Thema KI

    Austausch von Teilnehmerinnen der iDT25, die an einigen der 400 Veranstaltungen teilgenommen haben. Zusammenfassungen und Links finden sich im Padlet.

    1. Juli 2025 (Di), 19:00 – 20:30 Uhr – KI und produktive Fähigkeiten

    Zur Vorbereitung:

    • Einstieg: Aufzeichnung von Daniela Hartmann (ab 9:28 min)
    • sowie den erklärenden Beitrag aus dem IDV-Magazin Nr. 194: Seite 4ff: https://idvnetz.org/pageflip/magazin/104.html#
    • Im >>>Padlet, findest du Einführungen zu einigen KI-Tools. Überlege dir im Vorfeld, welche du nutzen möchtest, registriere dich dafür, falls nötig, und schaue dir die entsprechenden Einführungen an.
    • Ideen für Sprachübungen mit KI findest du auch auf unserem >>Poster
    • Für eine allgemeine Einführung in das Thema KI siehe die Aufzeichnungsempfehlungen am Ende dieses Beitrages.

    3. Juni 2025 (Di), 19:00 – 20:30 Uhr – KI und Prüfungsvorbereitung

    Zur Vorbereitung:

    Kurze Einführungsvideos zu:

    Grundsätzliche Einführung in KI zum Sprachenlernen:

    Transkript des Kukarella Tutorials auf Deutsch:

    Hallo, ich bin Nazim. Ich bin der Gründer von Kukarella, einer Plattform, auf der man mit KI Bildungsinhalte erstellen kann – mit KI-Stimmen, Dialogen und visuellen Elementen wie Bildern.

    Man kann aus Text Bilder generieren und aus Bildern Videoclips erstellen. Das Ganze besteht aus mehreren Anwendungen:
    👉 „Dialogues“ erlaubt es, Dialoge zu erstellen – man kann sie selbst schreiben oder die KI-Assistentin dafür nutzen. Sie kann Dialoge zu jedem Thema verfassen und Stimmen aus unserer Bibliothek zuweisen.

    👉 „Text to Voice“ ist ein Text-zu-Sprache-Konverter, mit dem man Sprachaufnahmen erstellen kann – wieder selbst oder mit Unterstützung durch die KI. Man kann dabei aus etwa 1.000 Stimmen in 13 Sprachen und Akzenten wählen oder sogar eine Stimme klonen.

    👉 „Transcribe Hub“ erlaubt es, alle Arten von Medien zu transkribieren: Audio, Video, YouTube-Videos, Texte aus Bildern auslesen oder Webseiten-Inhalte übernehmen. Dieses Tool ist in „Dialogues“ und „Text to Voice“ integriert.

    Wenn man also Dialoge erstellt und Stimmen zugewiesen hat, kann man – wenn man zufrieden ist – das Ergebnis abspielen oder herunterladen. Man kann es in Audio umwandeln und als MP3 oder WAV-Datei speichern, entweder nach Absätzen oder als gesamte Datei.

    👉 „Scene Creator“ ist ein Tool, mit dem man visuelle Elemente für seine Dialoge oder Voiceovers erzeugen kann.
    Beispiel: Man erstellt eine Sprachlektion über „Bestellen im Restaurant“. Dann kann man ein Bild eingeben wie: „Zwei Freunde sitzen in einem Café und stoßen mit Limonade an.“ Nach wenigen Sekunden wird ein Bild generiert. Und wenn man möchte, kann man es gleich animieren – mit einem Klick: „Video aus diesem Bild erstellen“.

    Bei der Bildgenerierung kann man eigene Prompts eingeben oder aus Vorschlägen auswählen.

    Ein weiteres Feature ist ein integriertes KI-Tool: Es kann Texte analysieren, bearbeiten, übersetzen oder zusammenfassen. Einfach Anfrage eingeben oder aus Vorschlägen wählen – und die KI erledigt es.

    👉 „Media“ – dieses Tool erlaubt, Texte aus Medien oder Webseiten zu übernehmen.

    👉 „Projects“ – alle erstellten Dialoge und Sprachaufnahmen können mit Labels organisiert werden. So behält man auch bei Hunderten Projekten den Überblick.

    👉 Der Assistent: Damit kann man sich Dialoge oder Voiceover-Texte schreiben lassen. Beispiel: „Schreibe ein Gespräch zwischen einem Marketing-Studenten und Elon Musk über Raumfahrt.“ Man kann auch eigene Dateien hochladen, etwa einen Blogpost oder ein Buchkapitel, und daraus automatisch einen Dialog oder Podcast erstellen lassen.

    👉 „Popular Requests“ – eine Sammlung von Vorschlägen, geordnet nach Kategorien wie Allgemein, Bildung, Business, Content-Erstellung oder E-Learning. Einfach auswählen und in wenigen Sekunden erhält man einen fertigen Dialog mit zugewiesenen Stimmen.

    👉 „Transcribe Hub“ – man kann Sprache aufnehmen oder Dateien hochladen, sie transkribieren lassen, Text aus YouTube oder Webseiten ziehen und anschließend die KI-Assistentin bitten, eine Zusammenfassung oder einen Post daraus zu erstellen.

    Am Ende noch zu den Preisplänen: Es gibt wöchentliche, monatliche und jährliche Optionen. Jahrespläne sind um 50 % günstiger. Wer nicht zufrieden ist, kann innerhalb von 15 Tagen kündigen und eine Rückerstattung beantragen. Kündigung ist jederzeit möglich – ohne Verpflichtung.

    Wenn Sie Fragen haben, können Sie eine E-Mail an den Support schicken oder den Chat unten auf der Seite nutzen. Wir antworten sofort.
    Einen schönen Tag! Auf Wiedersehen

    Umfrage 2025 – Welche KI-Tools bevorzugen Deutschlehrende?

    Welche KI-Tools nutzen Deutschlehrende weltweit am liebsten? Das haben wir bei der #DaFwebkon 25 gefragt – hier sind die spannendsten Ergebnisse!

    Die Umfrage unter Deutschlehrer:innen zeigt:

    1. Platz: ChatGPT – unschlagbar beliebt! Lehrkräfte nutzen es, um:
      – neue Ideen zu sammeln
      – schnell Aufgaben zu erstellen
      – Texte korrigieren zu lassen
      – und mit Schüler:innen interaktiv zu arbeiten.
    2. Platz: Padlet – bleibt ein Favorit für die kreative Unterrichtsgestaltung, Gruppenarbeit und Onlinekurse.
    3. Platz: DeepL Write – hilft beim schönen Formulieren und ist ein echter Geheimtipp für Schreibaufgaben.

    Auch andere Tools wurden erwähnt: Wordwall, fobizz, LearningApps, Perplexity, Claude, Canva, Suno, ChatPDF, u.v.m. – die Vielfalt ist beeindruckend!

    Fazit: KI ist längst im Deutschunterricht angekommen – und wird kreativ, differenziert und lernnah eingesetzt!

    Welche Tools nutzt du am liebsten im Unterricht? Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

    Zur Umfrage: https://www.tricider.com/admin/2fxMqjqPZbB/AVLQKU36gMH

    Beitrag von Nadja Blust

    Feedback 2025

    Auch 2025 waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Konferenz sehr zufrieden. Es nahmen 144 Personen an der Feedback-Umfrage teil.

    Einige Beispiele:

    • Die DaFWEBKON 2025 war eine herausragende Konferenz! Die Vielfalt an Themen, die inspirierenden Vorträge und die Möglichkeit, sich mit Fachleuten aus aller Welt auszutauschen, haben mich absolut begeistert. Besonders beeindruckend war die professionelle Organisation und die innovative Herangehensweise an aktuelle Trends im DaF-Bereich. Vielen Dank an alle Beteiligten für dieses lehrreiche und motivierende Event – ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!
    • Ein tolles Forum, das ich immer wieder gerne besuche!
    • Vielen Dank an Organisatoren, Sponsoren, Moderatoren und alle MitarbeiterInnen für den intensiven und inspirierenden Überblick im Bereich moderner Gestaltung von DaF-Unterricht und moderner DaF-DACH-Konzepte und auch für die Möglichkeit faszinierenden Meinungsaustauschs mit KollegInnen aus der ganzen Welt!
    • Vielen herzlichen Dank für sehr interessante Beiträge und zahlreiche Anregungen für meinen DaF-Unterreicht sowie fantastische Organisation an das ganze Team der DAFWEBKON! Ich bin immer wieder gerne dabei, jedes Mal begeistert und am Ende der Veranstaltung voller neuen Ideen und motivierter, sie im Unterricht sofort umzusetzen. DANKE!“

    Minticity Zugang

    Vorbereitung zu Workshop: minticity Discovery Tour für die DaZ/DaF-Welt am Do 23.01.25, 9:00- 10:15 Uhr (MEZ)

    Um eine möglichst realistische Erfahrung der Lernplattform minticity zu erhalten, ersuchen wir dich, dir schon jetzt einen kostenfreien Zugang anzulegen. Eine Anmeldung ist nötig, um im Workshop mitmachen zu können.

    Demozugang zu minticity anfordern

    Oder diesem QR-Code folgen.

    Wir wünschen einen interessanten Workshop.

    Gemini Storyboard: Nikolausgeschichte

    Ein Leitfaden erstellt von Nadja Blust

    Erstellen wir mit dem KI-Tool Gemini eine Geschichte, die perfekt auf das Sprachniveau und die Interessen deiner Klasse zugeschnitten ist.

    KI-Tool: https://gemini.google.com/gem/storybook

    Thema: Geschichte über den Nikolaus und einen Jungen namens Danil, der noch nicht sehr gut Deutsch spricht.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung:

    Schritt 1: Die klare Aufgabenstellung (Der Prompt)

    Eingegebener Prompt:

    Schreibe eine kurze, motivierende Geschichte für Deutschlerner der Niveaustufe A1. Erstelle eine motivierende Geschichte über den neun Jahre alten Jungen Danil auf Deutsch. Er lebt seit zwei Jahren in Deutschland und spricht noch nicht sehr gut Deutsch. Da erfährt er von seiner Großmutter Sofia, dass bald – nämlich schon morgen, am 6. Dezember – der heilige Nikolaus kommt und Geschenke bringt. Danil putzt seine Schuhe und wartet auf ein Wunder. Diese Geschichte ist lehrreich und herzlich.

    So sieht das in Gemini aus (Screenshot 26.11.2025)

    Schritt 2: Die Story-Generierung und erste Überprüfung

    Gemini wird nun innerhalb weniger Sekunden eine vollständige Geschichte generieren.

    Wichtig: Lies den Text sorgfältig durch.

    • Passt das Niveau?
    • Sind die kulturellen Details korrekt?

    Bei Bedarf: Fordere Gemini aus, spezifische Wörter hinzuzufügen (z.B. Vokabeln aus der letzten Lektion) oder komplexere Sätze zu vereinfachen.

    Hier ist die Geschichte

    In dieser Version wurde der Originaltext von unserer Kollegin Claudia Peters eingesprochen:

    Schritt 3: Personalisierung und Differenzierung

    Jetzt kommt das Beste: Du kannst den Text an unterschiedliche Niveaus anpassen – die perfekte Differenzierung in deinen Unterricht!

    Für stärkere Schüler (A2): Prompt: „Schreibe die Geschichte in eine erweiterte Version um. Verwende mehr Nebensätze, Adjektive und beschreibe die Gefühle von Daniel detaillierter.“

    Für schwächere Schüler (A1): Prompt: „Vereinfache die Geschichte maximal. Ersetze alle schwierigen Vokabeln durch ihre A1-Entsprechungen. Unterteile alle langen Sätze.“

    Ideen für den Einsatz im Unterricht:

    • Hörverstehen und Aussprache (Audio-Version)

    Nutze kostenlose Text-to-Speech-Tools im Internet oder frage Gemini direkt (je nach Version und Funktion), den Text in eine Audio-Datei umzuwandeln.

    Im Unterricht: Lasse die Schüler den Text mitlesen oder – noch spannender – nur zuhören und danach Fragen beantworten. Das ist eine hervorragende Vorbereitung auf standardisierte Hörverständnistests.

    • Schüler als Sprecher:

    Die Schüler können abwechselnd Passagen vorlesen – so entsteht eine eigene Hörbuch-Version der Klasse!

    • Drucken und Illustrieren:

    Drucke die Geschichte aus und binde es zu einem kleinen Buch zusammen.

    Kreativität fördern: Bitte die Schüler, eigene Bilder zu den einzelnen Abschnitten zu malen.

    • Text-Interaktion

    Vokabelarbeit: Lasse die Schüler alle Verben unterstreichen oder alle Adjektive farbig markieren.

    • Rollenspiele:

    Nutze die Geschichte als Vorlage für ein kurzes Theaterstück (z.B. die Szene zwischen Danil und dem Nikolaus).

    Viel Erfolg beim Unterrichten mit Gemini Storys!