Caspar David Friedrich mit Grammatik – eine Retrospektive

Landschaft ist auch nur ein Seelenzustand!

Deutsch individuell nach Kunstinteresse/für Kunstinteressierte.

 

Aus den Grammatikübungen (Konjunktiv I + II) erschließen sich Friedrichs Biographie und die Deutung seiner Werke in ihrer Epoche.
Wer also nach den Ausstellungen im C D Friedrich-Jahr nochmal eine Retrospektive möchte, ist herzlich eingeladen.

Reden wir Tacheles!

Man braucht keine Ewigkeit, um Deutsch zu lernen, sondern die richtige Strategie

Steigerung der Progression/alle Deutschlerner

 

Seit Jahren werden sich im DaF-Bereich immer wieder Gedanken darüber gemacht, wie man die deutsche Sprache am effizientesten vermitteln könnte. Als Liebhaberin dieser Sprache habe ich bislang diese Gespräche mit Interesse verfolgt; nun sehe ich die Zeit aber als gekommen, meine Sicht auf die Dinge mitzuteilen.
Aus eigener Erfahrung – nicht nur als Studierende, sondern vor allem als DaF-Lehrerin – kann ich mit Überzeugung sagen, dass die Beherrschung der deutschen Grammatik der Schlüssel zum schnellen Lernerfolg ist. Die deutsche Grammatik kann man aber nur begreifen, wenn man die Grammatik der eigenen Muttersprache verstanden hat. Erst ab diesem Moment wird alles leichter.
Was bedeutet dies konkret?
Wenn es gelingt, den Deutschlernenden von Anfang an die Verbindung der beiden Grammatiken zu erklären und sie zu ermutigen, sich zuerst mit der eigenen Grammatik zu befassen, können die bestehenden Gemeinsamkeiten/Unterschiede nicht nur herausgearbeitet werden, sondern im Lernprozess der neuen Sprache zu wichtigen Aha-Effekten führen. Die Zeit, die in die Entschlüsselung der Grammatik der Muttersprache investiert wird, ist aus meiner Sicht das Geheimnis der schnellen Progression im Deutschen. Der Blick auf die deutschen Inhalte ist mit guter Kenntnis der eigenen ein anderer. In meinen Unterrichten hat sich folgend bewiesen, dass es nicht nur sinnvoll, sondern auch sehr empfehlenswert ist, die deutsche Grammatik von Anbeginn zu thematisieren. Und, obwohl es widersprüchlich zu sein scheint, beweist die eigene Praxis: Die Studierenden lernen viel schneller, weil sie die Regeln der deutschen Sprache nicht nur anwenden, sondern VERSTANDEN haben.
Sie merken fortan, dass die deutsche Sprache nicht nur logisch aufgebaut ist, sondern vor allem, dass ihre Erlernung anfängt, Spaß zu machen!