Programm DaFWEBKON 2020

Um teilzunehmen, registrieren Sie sich für die Konferenz und die interaktiven Workshops über XING-Events (Es ist NICHT nötig, sich dafür bei XING zu registrieren, es reicht, Namen und Emailadresse einzugeben). Anmeldung zur DaFWEBKON 2020

Falls Sie eine Teilnahmebestätigung benötigen, können Sie diese gegen einen geringen Kostenbeitrag bestellen. Teilnahmebestätigung.

Eine kompakte Programmübersicht zum Durchsehen und Ausdrucken finden Sie unter: http://bit.ly/dafwebkon-programm2020

Hinweise zur Teilnahme finden Sie in diesem Beitrag: Teilnehmen an der DaFWEBKON 2020

Das Detailprogramm. Änderungen vorbehalten.

Mrz
7
Sa
Prämierung Videowettbewerb @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 10:00 – 10:30

Prämierung des internationalen DaF-Videowettbewerb „Gesehen! Gefilmt! Gelernt!“ Motto dieses Jahr: „Die Heiterkeit gehtvor, denn leichter lernst du mit Humor!

Bereits 2012 initiierte eine Gruppe von Mitgliedern des Netzwerkes DaF-Lehrer online unter der Leitung von Nadja Blust die Idee eines internationalen Videowettbewerbs „Gesehen! Gefilmt! Gelernt!“ mit dem Ziel, die Ergebnisse allen DaF-Lehrern weltweit als lernfilme zur Verfügung zu stellen und so den kollegialen Austausch anzuregen. An diesen Wettbewerben konnten sich Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen beteiligen und Filme zu verschiedenen Themen erarbeiten.

In Vorbereitung auf diese Wettbewerbe konnten die Lehrkräfte an umfangreichen Schulungen in Form von kostenlosen virtuellen Webinaren  teilnehmen. In den vergangenen acht Jahren produzierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 27 Ländern 265 Videos für den Wettbewerb.  Alle Videos können Sie im YouTube-Kanal der Gruppe Gruppedeutschonline ansehen.

Gewöhnlich dauert der Wettbewerb ca. 2 bis 3 Monate und endet kurz vor Beginn der Webkonferenz DaFWebkon. Die Preisträger werden im Rahmen einer Prämierung bekannt gegeben.

Mehr zum Videowettbewerb: https://videowettbewerb.blogspot.fr/

Nadja Blust, Frankreich/Russland

Sie  ist eine langjährige DaF-Lehrerin, die in Russland, Deutschland sowie Frankreich tätig ist. Sie wurde auch als Online Trainerin zertifiziert. Sie stellt im von ihr gegründeten Deutschlehrendennetzwerk www.livedeutsch.blogspot.com online interssante Materialien aus dem Web vor und bietet Online-Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrende an. Ihre Medienprojekte wurden mehrfach ausgezeichnet. www.livedeutsch.blogspot.com. Bei der DaFWEBKON kümmert sie sich insbesondere um Kontakte zur Start-ups und Russland sowie Workshops.

Reitbrecht: IDT 2021 in Wien – die Anmeldephase beginnt! @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 10:30 – 11:00

Von 2. bis 7. August 2021 findet in Wien die XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer unter dem Motto mit.sprache.teil.haben statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und Sie erhalten während der Präsentation wichtige Informationen zur Veranstaltung und zu ihrem umfangreichen Fach-, Kultur-, Rahmen- und Ausflugsprogramm. Besonders im Zentrum stehen werden dabei die Möglichkeiten, der aktiven Teilnahme an der IDT 2021, da ab 1.4.2020 die Einreichung von Abstracts für die Tagung möglich sein wird.

Sandra Reitbrecht, Österreich

Sandra Reitbrecht ist als Hochschullehrerin an der Pädagogischen Hochschule Wien tätig und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache. In dieser Funktion ist sie auch Mitglied der Tagungsleitung für die IDT 2021.

Röthler: Interaktiver Spaziergang durch Salzburg @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 11:00 – 11:30

Begleiten wir David Röthler bei seinem Spaziergang durch Salzburg. Stellen Sie die Fragen, die Sie schon immer einmal stellen wollten und lernen Sie dabei Salzburg/Österreich kennen.

David Röthler

ist Unternehmensberater, Universitätslektor und Erwachsenenbildner zu den Themen Bildung, Journalismus, politische Kommunikation. Er beschäftigt sich mit der Arbeit mit neuen Formaten und Methoden digitaler Vermittlung: Flipped Classroom, Live-Online-Lernen (Webinare) und MOOCs. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von PROJEKTkompetenz.eu, Salzburg – Düsseldorf und Mitgründer des Instituts zur Förderung digitaler Mediennutzung WerdeDigital.at in Wien. Weitere Informationen finden Sie in seinem persönlichen Weblog.

 

Birnbaum-Crowson: Swipen, pinchen, liken – “Computerdeutsch” @ DaFWEBKON Raum Beethoven
Mrz 7 um 12:00 – 13:00

Swipen, pinchen, liken – interaktive Aufgaben und Übungen zum Thema “Computerdeutsch” für den DaF/DaZ-Unterricht.

Ob Ausbildung, Arbeit oder Freizeit – Computer, Smartphones und Soziale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, und das trifft auch und besonders auf unsere Schüler/-innen zu, die damit aufwachsen und für die der Umgang damit alltäglich und selbstverständlich ist. Diese Sicherheit auch in einem deutschsprachigen Kontext zu vermitteln und zu erlangen, sollte ein Lernziel im DaF/DaZ-Unterricht sein. In diesem Workshop soll es darum gehen, wie man Schüler/-innen den entsprechenden Wortschatz sowie die damit verbundenen Themen durch kreative und interaktive Aufgaben und Übungen vermitteln und sie dafür begeistern kann. Denn Computerdeutsch muss keineswegs so trocken sein, wie es vielleicht für einige klingen mag!

Julia Birnbaum-Crowson

Nach ihrem Magisterstudium in Deutsch als Fremdsprache, Literatur- und Kulturwissenschaften an der FSU Jena hat sie in Deutschland, den USA, Polen und der Ukraine an verschiedenen Bildungseinrichtungen und in Unternehmen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und Lehrerfortbildungen geleitet. Seit 2014 ist sie Vorstandsmitglied von Aubiko e.V., einem gemeinnützigen Verein für interkulturelle Bildungsprojekte, die neben Jugendbegegnungen, Schüleraustausch, interkulturellen Trainings und Bildungsreisen weiterhin Sprachkurse und Lehrerfortbildungen beinhalten.

 

 

Shchipitsina: Regionale Web-Projekte im DaF-Unterricht @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 12:00 – 12:20

Die Mehrsprachigkeit – die Benutzung zu realen kommunikativen Zwecken neben der Muttersprache auch der gelernten Fremdsprache – lässt sich am besten durch die eigene Tätigkeit der Lerner unterstützen. Dazu fehlt aber oft der authentische Kontext, besonders wenn es um fortgeschrittene Lerner handelt. Die Web-Projekte sind in dieser Hinsicht ein guter Ausweg. Sie helfen den Lernern sowohl ihre kommunikative als auch die weiteren Kompetenzen entwickeln: die interkulturelle und die mediale. In dem Beitrag werden die möglichen Apps thematisiert, die die Lerner auf Deutsch über regionale Inhalte kommunizieren lassen und somit zur Entwicklung der interkulturellen Kompetenz beitragen können. Als Illustration dient das Projekt, in dem die Lerner die touristischen Objekte der eigenen Region mit Hilfe der App izi.travel auf Deutsch vorstellen.

Larisa Shchipitsina

unterrichtet Deutsch an der Nördlichen (Arktischen) föderalen Universität in Archangelsk, Russland, untersucht die Prozesse, denen die Sprachen unter dem Einfluss der modernen Kommunikationsformen unterliegen, und versucht, diese Kommunikationsformen und verschiedene digitale Instrumente zu Diensten des effektiveren Deutschunterrichts zu nutzen.

 

Sagina: “Hilfe! Meine Lernenden sprechen zu wenig Deutsch!” @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 12:20 – 12:40

Wenn man bedenkt, wie wenig Lernende in einem Fremdsprachenunterricht wirklich IN DIESER FREMDSPRACHE SPRECHEN, dann wird es klar: etwas muss geändert werden. Warum sollte man keine Angst vor größeren Gruppen haben? Wie kann man ein Bildlexikon oder eine Wortschatzliste aus dem kurstragenden Lehrwerk zugunsten Sprechen didaktisieren? Wie erstellt man schnell ein Wechselspiel zur Lektion? Warum entsprechen “Expertenspaziergänge” besser den methodisch-didaktischen Prinzipien des modernen Deutschunterrichts als traditionelle Lücken-ergänzen-Übungen? Was steckt hinter dem Begriff “Partnerarbeit mit Partnerwechsel” und welche Potenziale birgt diese Sozialform? usw. Der Beitrag befasst sich mit diesen und einigen anderen Fragen und stellt verschiedene praktische Beispiele dar, die unsere Lernenden spielerisch zum Sprechen bringen können, vor allem dann, wenn es nicht unbedingt um die Fertigkeit Sprechen an sich, sondern um die Wortschatzarbeit oder Grammatikvermittlung geht.

 

Valentina Sagina

Seit zehn Jahren unterrichtet  sie Deutsch als Fremdsprache in einem Sprachlernzentrum (SLZ sind Partner vom Goethe-Institut in Russland). Seit 2016 ist sie auch methodische Leiterin in diesem Zentrum und zu meinen Aufgaben gehören unter anderem Sicherung der Unterrichtsqualität und interne Fortbildungen für die Lehrkräfte des SLZs (mit Schwerpunkt Digitale Medien im DaF-Unterricht).

 

 

 

Ghazaryan: Projekt: Warum interkulturelle Skills gefördert werden müssen @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 13:00 – 13:20

ABSAGE WEGEN KRANKHEIT

 

Die Inhalte der interkulturellen Kommunikation werden im Unterrichtsprozess im Hinblick auf interkulturelles Lernen erarbeitet. Im Beitrag werden die methodischen und didaktischen Herangehensweisen für die Entwicklung interkultureller Kompetenz und Schulung interkultureller Kommunikation im Unterricht vorgeführt. Interkulturelle Kommunikation war Gegenstand eines Projekts an der Slawischen Universität in Armenien, an der man interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation hohe Bedeutung beimisst. Die Vermittlung der interkulturellen Inhalte werden anhand handlungsorientierten Methoden aus dem obenerwähnten Projekt vorgestellt. Im Fokus der Seminare standen Schwerpunkte wie Aufgeschlossenheit für die Fremdkultur, Reflexionsfähigkeit in der Begegnung mit einer fremden Kultur und Einfühlungsvermögen und Offenheit gegenüber dem Anderen.

ghazaryan

 

Hasmik Ghazaryan

An der linguistischen Universität in Jerewan hat sie mit Auszeichnung Germanistik, DaF und Slawistik studiert. An der Europa Universität Viadrina Frankfurt an der Oder und an der Friedrich-Schiller Universität Jena hatte sie Lehr-und Forschungsaufenthalte.  An drei Universitäten: an der Slawischen Universität, an der Französischen Universität und an der Wirtschaftsuniversität in Jerewan unterrichtet sie DaF, Fachdeutsch, Methodik des fremdsprachlichen DUs, Landeskunde und Interkulturelle Kommunikation. Seit 2007 ist sie Multiplikatorin am Goethe Institut. Ihre Tätigkeit als Fortbildnerin macht mir großen Spaß, denn sie kann ihre erworbenen Kenntnisse an die Lehrkräfte in Regionen Armeniens weitervermitteln und dadurch zu der Weiterentwicklung der Deutschen Sprache in Armenien beitragen.

 

 

 

Wicke: Sprache und Fach – Integriertes Lernen in der Zielsprache Deutsch @ DaFWEBKON Raum Beethoven
Mrz 7 um 13:00 – 14:00

Gerade in einer immer stärker global ausgerichteten Gesellschaft kann es nicht genügen, die Schüler sprachlich ausschließlich auf die Bewältigung kommunikativer Situationen vorzubereiten, sondern ihnen muss auch die Möglichkeit gegeben werden, sich eine fachbasierte Diskursfähigkeit anzueignen.

 Rainer E. Wicke

ist als freier Lehrerfortbilder im Bereich DaF tätig. Seine Schwerpunkte sind aufgaben- und projektorientiertes Lernen, Literatur im DaF-Unterricht sowie fächerübergreifender DaF-Unterricht. Er ist u.a. Mitherausgeber der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch.

 

 

Schlenker/Paulino: Redemittel zu einem landeskundlichen Thema in authentischen Situationen @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 13:25 – 13:55

Was passiert, wenn Redemittel zu einem landeskundlichen Thema in einer authentischen Situation mündlich oder schriftlich auf einer Website deutschsprachiges Raumes umgesetzt werden?

Die Fragestellung bezieht sich darauf, wie man authentische Texte im Anfängerkurs einsetzen kann und wie Schüler, die im Niveau A1/ A2 sind, darauf reagieren. Wir wollten in unseren Kursen beobachten, wie die Schüler auf einen authentischen deutschen Text reagieren, der nicht didaktisiert wurde. Eins von unseren Zielen im Deutschunterricht ist, dass Deutsch handlungsorientiert wird, d. h. die kommunikative Kompetenz der Schüler, wie das Verstehen alltagskultureller Phänomene, sollen im Unterricht gefördert werden. Der Einsatz von einem authentischen landeskundlichen Text war für uns die Gelegenheit, das zu erreichen. Als Instrumente für die Datenerhebung haben wir einen Fragebogen für die Kursteilnehmer und einen Beobachtungsbogen für uns Lehrerinnen erstellt. Die Fragen, die uns bei den Feldnotizen, d.h. bei der Beobachtung beschäftigt haben, sind folgende: Wie verändert die Übung die Dynamik des Unterrichts?, Wie reagieren die Kursteilnehmer auf die Übung und Zusammenarbeit?, Hilft die Übung die Sprechangst bsw. Sprechhemmungen abzubauen?, Welche Veränderungen (im Lernverhalten) lassen sich beobachten?, Hat sich etwas in der Interaktion unter den Kursteilnehmern wegen der Ãœbung geändert? Was?
Dieses Projekt wurde von 3 Lehrkräften durchgeführt, die Deutsch als Fremdsprache in einer Sprachschule, Schule und Hochschule unterrichten. Trotzdem lernten die Gruppen im Niveau A1 und A2. Wir möchten hier eine der durchgeführten Unterrichtseinheit präsentieren, die mit einer authentischen Website und auch mit dem Online-Werkzeug padlet durchgeführt wurde.
Kurz zu dieser UE wäre zu erklären, dass die Gruppe aus 32 Schülern einer Mittelstufe-Klasse in Südbrasilien bestand. Wir haben das Buch “Menschen” A1.1, Kapitel 7 angefangen. Die Lektion bearbeitet das Thema Freizeit und das Verb können. Den Wortschatz und die Satzstruktur sowie das Modalverb haben wir zuerst in der Klasse übersetzt und geübt. Danach hatten sie im Computerraum den Auftrag bekommen, eine Website zu besuchen https://www.athleten-deutschland.org/ und aus dieser Seite sollten sie einen Sportler, eine Sportlerin oder eine Sportart aussuchen. Unter dem Motto “Olympiade und Athleten in Deutschland” sollten sie dann Informationen zu dem Athlet aufschreiben: Sportart, Name, Herkunft, Preise, usw.

Nachdem sie die Informationen gesammelt haben, sollten sie diese Infos als Text in der Dritten Person aufschreiben. Dafür wurde die Plattform www.padlet.com verwendet. Hier waren sie gleichzeitig angemeldet und auch gleichzeitig gearbeitet. All die Infos wurden dort gesammelt und so einen Überblick verschafft.

Ein weiteres Experiment bestand mit einer Gruppe (A2) zum Thema Tourismus in Berlin zu arbeiten. Die Studierenden organisierten einen Ausflug in der Stadt. Am Anfang 2019 war die Gruppe in Deutschland, sodass die Aktivität an persönliche Erfahrungen anknüpfte. Durchführung der Aktivität, Ergebnisse, Berichte der Studierenden und eigene Folgerungen werden dargestellt.

Adriana Schlenker hat ein Lehramtsstudium an der Universität von Paraná und Uni Leipzig abgeschlossen. Danach hat sie den Masterstudiengang zwischen der Uni Leipzig und Uni Salamanca gemacht. DaF unterrichtet sie seit 2005 und zurzeit promoviert sie an der Uni von Paraná, in Curitiba. Das Thema Neue Medien im DaF-Unterricht gefällt ihr besonders gut.

Sibele Paulino hat Germanistik bzw. Lehramt an der Bundesuniversität von Paraná (UFPR/ Brasilien) studiert. Dort hat sie auch  den Magister in Literatur und die Promotion in Kulturgeographie bzw. Literatur abgeschlossen. Seit sechs Jahren unterrichtet sie DaF und deutschsprachige Literatur an Universitäten. Sie ist auch als Übersetzerin tätig. Einige Übersetzungen: Der Untertan, von Heinrich Mann, Die verlorene Ehre von Katharina Blum, von Heinrich Böll, und den zweiten Band des Kosmos, von Alexander von Humboldt.

 

Aschemann: Der offene Onlinekurs EBmooc plus als Praxisbeispiel @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 14:20 – 14:40

Der Beitrag stellt den EBmooc plus als Beispiel guter Praxis für die Weiterbildung von ErwachsenenbildnerInnen dar und informiert darüber, was im Zusammenhang mit der digitalen Professionalisierung des Feldes zukünftig wichtig ist. Der kostenlose, frei zugängliche Onlinekurs EBmooc plus vermittelt ErwachsenenbildnerInnen  auch im DaF/DaZ-Bereich – das Wichtigste zum digitalen Arbeiten in der Praxis. Er basiert auf Offenen Bildungsressourcen, gliedert sich in acht Module und ist einem umfassenden Bild der digitalen Professionalisierung verpflichtet. Inhalte sind z.B. digitale Tools, Online-Didaktik, Sicherheit, kritische Medienkompetenz und Wandel des Berufsbilds. DaF/DaZ-Lehrende finden hier eine Gelegenheit zur kostenlosen, umfassenden Weiterbildung im digitalen Bereich.

 

Birgit Aschemann

Mag.a Dr.in, Bildungswissenschaftlerin und Erwachsenenbildnerin. Themen und Arbeitsschwerpunkte: Digitales Lehren und Lernen in der Erwachsenenbildung; Professionalitäts-Entwicklung und Professionalisierung; Basisbildung; Qualitätsentwicklung; Aktuelle Tätigkeit: Bereichsleiterin für Digitale Professionalisierung und MOOC-Macherin im Verein CONEDU; Lehrbeauftragte an der Universität Graz; Autorin

 

 

 

Heuer: Deutsch lernen im Museum @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 14:30 – 14:50

Beispiele aus der Praxis zeigen, wie man das Museum für den DaF/DaZ Unterricht nutzt. Lernende werden ermächtigt, Kunstwerke wahrzunehmen, zu beschreiben, zu deuten und im Gespräch andere Sichtweisen als Bereicherung zu erfahren. Ich zeige Aktivitäten und Aufgaben die helfen, – mit der Fälle der Bilder fertig zu werden und sich im Museum zu orientieren
– Vorwissen und eigene Vorstellungen zu einem Thema zu klären und anschaulich zu machen – das genaue Sehen zu üben, sich über das Gesehene auszutauschen und sich intensiv mit
einem Werk zu beschäftigen.

Wiebke Heuer

hat jahrelange Erfahrung im DaF/DaZ Unterricht und habe vor einigen Jahren das Projekt Deutsch im Museum entwickelt und in die Interkulturelle Museumswerkstatt der Münchner Volkshochschule eingebracht. Außerdem hat sie in Basel, Athen und München Fortbildungen zum Thema Deutsch im Museum durchgeführt. Jetzt ist sie dabei, ihr Vorgehen und ihre Materialien zu digitalisieren und als OER zur Verfügung zu stellen.

 

 

Huegle: Programmieren lernen, um Sprachen zu lernen @ DaFWEBKON Raum Beethoven
Mrz 7 um 14:30 – 15:30

Die erste für Bildungszwecke entwickelte Programmiersprache trägt ihren Namen nicht umsonst – LOGO. Sie wurde entwickelt, um Jugendlichen das Programmieren mit Projekten rund um Sprache beizubringen. In diesem Workshop wollen wir in den Spuren von LOGO wandeln und mit Snap!, einer blockbasierten Programmiersprache, verschiedene Projekte mit Wörtern, Sätzen und Buchstaben erarbeiten, die das Sprachenlernen noch unterhaltsamer gestalten können. Eine eigene Geheimsprache erfinden, den Namen verschlüsseln oder zufällige Sätze generieren sind dabei nur einige Ideen, die die Teilnehmenden im Workshop erarbeiten.

Jadga Hügle

ist Teil des Teams, das bei SAP in Zusammenarbeit mit der Universität Berkeley die Programmiersprache Snap! entwickelt. Ursprünglich Biologin entdeckte Jadga ihr Interesse für Informatik beim Bau eines automatisierten Gewächshäuschens. Seitdem schwärmt sie für und von Informatik, besonders mit Snap!, und möchte diese Begeisterung auch mit anderen teilen. Besonders gefällt ihr dabei die Möglichkeit, Snap! mit anderen Disziplinen wie Sprachen zu verbinden, um das Verständnis beider Felder zu verbessern.

 

Feigl: Digi-Sprachencamp @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 14:45 – 14:55

Lernen Sie das Digi-Sprachencamp kennen! Am Samstag, 28. März 2020 / 10-17 Uhr können Sie Ihre Teilnahme individuell flexibel gestalten: so aktiv oder so passiv wie Sie möchten, präsent vor Ort an der VHS Meidling in Wien, Österreich oder virtuell in Form einer Online-Teilnahme.  Dieses Barcamp ermöglicht das Kennenlernen von neuen digital gestützten Unterrichtsmethoden, sowie diesbezüglichen Austausch und Vernetzung. Anders als bei traditionellen Weiterbildungen können Sie als Unterrichtende hier die Inhalte selbst mitbestimmen. Sie entscheiden, ob Sie etwa ein neues digitales Tool präsentieren wollen, eine Diskussion zu einer von Ihnen gewählten Thematik moderieren oder etwa „nur“ an den diversen Sessions teilnehmen wollen.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter: https://www.vhs.or.at/656/

https://veranstaltungen.vhs.or.at/programm/angebote-nach-fachbereichen/sprachen/digi-sprachencamp-share-your-ideas-and-know-how/

Elisabeth Feigl-Bogenreiter, Österreich 

Lehramtsstudium Anglistik und Romanistik /Universität Wien, Masterstudium „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“/Universität Klagenfurt, Diplomierte Erwachsenenbildnerin; langjährige VHS-Kursleiterin, seit 2005 VÖV-Sprachenreferentin; Aus- und Weiterbildnerin; Koordination, Vernetzung und Unterstützung von Initiativen der Landesverbände, div. Publikationen, (inter-)nationale Projektarbeit.

 

 

Beliebteste Online-Werkzeuge der Deutschlehrenden kennenlernen @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 15:30 – 16:30

Workshop

In diesem Workshop lernen wir einige der beliebtesten Online-Werkzeuge der Deutschlehrenden kennen und arbeiten aktiv damit. Bitte schauen Sie sich  die Liste der beliebtesten Werkzeuge https://dafwebkon.com/daftools/ an und überlegen Sie, welches dieser Tools Sie gerne näher kennen lernen wollen. Wir teilen uns dann auf in kleinere Arbeitsgruppen, auch das ist online möglich und arbeiten aktiv mit diesem einen Online-Werkzeug.

Dieser Workshop ist gedacht für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Online-Werkzeugen haben und wir gehen Schritt-für-Schritt durch die einzelnen Anforderungen durch. Das bedeutet auch, dass Sie sich eventuell anmelden müssen und etwas erstellen, zum Beispiel ein Quiz oder eine Aktivität für eure Lernenden. Also, am besten vorher schon überlegen, was Sie gerne machen würden.

Wichtig ist, dass Sie auch bereit sind aktiv mitzuarbeiten. Diese Veranstaltung ist nicht geeignet, für diejenigen, die nur zuschauen wollen. Aktiv mitarbeiten heißt, in den einzelnen Arbeitsgruppen Webcam und Audio einzuschalten, mit den Kollegen reden (ca. 5 Personen pro Arbeitsgruppe) und offen sein Fragen zu stellen. Nach einer Arbeitsgruppenphase kommen wir dann wieder im Hauptraum zusammen und teilen unsere Ergebnisse mit den anderen. Dann erarbeiten wir uns wieder ein anderes Werkzeug in einer neuen Arbeitsgruppe, die neu zusammengestellt wird. Am Ende sollten Sie zwei dieser Tools kennengelernt haben und damit arbeiten können.

Heike Philp

 

Nadja Blust

 

Drausal: Hausaufgaben im 21. Jahrhundert @ DaFWEBKON Raum Mozart
Mrz 7 um 15:30 – 16:30

ABSAGE

Die Verwendung von neuen Medien gehört zum Alltag moderner Menschen. Die Informations- und Wissensgesellschaft benutzt Multimedia in allen Lebensbereichen. Kinder wachsen in einer von digitalen Medien überfüllten Welt auf, in der das Vorhandensein und der Gebrauch elektronischer Geräte selbstverständlich sind. Es ist erforderlich, dass der Fremdsprachenunterricht diese Entwicklung berücksichtigt.
Hausaufgaben erlangten im 19. Jahrhundert den Status eines selbstverständlichen Bestandteils unterrichtlichen Handelns. Heute sind sie auch befürwortet. Wenn Multimedia einen festen Platz im Leben von jungen Menschen einnimmt, liegt es auf der Hand, dass das multimediale Tun auch bei den Hausaufgaben von großer Bedeutung ist und berücksichtigt sein muss.
Deswegen sollten Computer, Internet, Smartphone auch sinnvoll bei den Hausaufgaben eingebunden sein. Welche kreative, innovative und sinnvolle Hausaufgaben Lehrer aufgeben können, um die Schüler zu Hausaufgaben zu ermuntern?

Katarzyna Drausal, Polnischer Lehrerverband

hat Germanistik an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen und und Angewandte Linguistik an der Universität in Danzig studiert. Seit 2014 ist sie Lehrerin für Deutsch und Englisch als Fremdsprache an einer Grundschule und Oberschule in Polen. Ihre Schwerpunkte sind der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht, spielerische Sprachvermittlung und Entwicklung von Soft Skills. Außerdem ist sie in der Lehrerfortbildung tätig und hält Vorträge und Workshops zum Thema Lernen mit digitalen Medien. Auf ihrem Blog unter www.katarzynadrausal.weebly.com stellt sie Unterrichtvorschläge zu Ideen für Lehrer vor

 

 

Landgrebe: voneinander und miteinander Sprachen lernen – voXmi, Aufgaben und Anforderungen @ DaFWEBKON Raum Beethoven
Mrz 7 um 15:30 – 16:30

Auch im DAF/DAZ – Unterricht spielt die Mehrsprachigkeit der Lernenden eine Rolle, es ist mehr oder weniger der fruchtbare Boden, auf den die zu lernenden Strukturen fallen. Wie man darauf Rücksicht nimmt und die Sprachkompetenzen der SchülerInnen im Deutschunterricht Platz einräumt, soll hier besprochen werden. Vorschläge dazu mit Verwendung digitaler Medien oder niederschwelliger Methoden für den Alltag sollen zur Anwendung im Sprachunterricht animieren.

Susana Landgrebe

Susana Landgrebe, Österreich

unterrichtet seit sechs Jahren in einer österreichischen Allgemeinbildenden Höheren Schule die Fächer Deutsch und Italienisch. Auch mit Deutsch als Fremdsprache konnte ich viel Erfahrung sammeln. Selbst zweisprachig aufgewachsen habe ich erfahren können, wie viel Einfluss meine vorhandenen Sprachkompetenzen auf meinen weiteren Spracherwerb nahmen. Diese Erkenntnisse habe ich mir auch als Unterrichtende immer zunutze gemacht.